Jedes Explorer-Fenster in einem eigenen Prozess starten

Dieser Tipp gilt für: Windows XP, Vista, 7, 8, 8.1, 10

Standardmäßig startet jedes Explorer-Fenster immer im gleichen Prozess. Ein Vorteil ist, dass dieser eine Prozess weniger Arbeitsspeicher in Anspruch nimmt, als wenn jeder einzelne Explorer ein eigener Prozess ist. Werden die Fenster jedoch geschlossen, so muss der Arbeitsspeicher wieder freigegeben werden. Dies muss nicht immer hundertprozentig stattfinden. Zumal der Desktop selbst in der Explorer.exe ausgeführt wird und somit immer ein „Grundprozess“ vorhanden ist.

Wird jedem Explorer ein eigener Prozess zugewiesen, so wird der Arbeitsspeicher wieder komplett freigegeben. Wenn nun ein Fenster abstürzt, stürzen nicht mehr alle ab und reißen den Desktop mit sich, sondern nur das jeweilige Fenster mit einem Problem stürzt ab.

Tipp per Benutzeroberfläche anwenden

Öffnen Sie ein Explorer-Fenster (z. B. mit der Tastenkombination Windows-Taste + E). Klicken Sie oben auf Ansicht, Optionen oder Ordneroptionen und wählen Sie anschließend auf den Reiter Ansicht. Suchen Sie nun nach dem Eintrag Ordnerfenster in einem eigenen Prozess starten und setzen Sie dort ein Häkchen.

Tipp per Registry anwenden

Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste + R und tippen Sie regedit ein. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem Sie nacheinander auf HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer\ Advanced klicken. Dort angekommen ändern Sie den Wert von SeparateProcess (Dword-Wert 32 Bit) auf 1.