• Unterstützung von alten Dateinamen bei NTFS Festplatten ausschalten

Die Abwärtskompatibilität zu früheren Windows Dateisystemen bringt auch Nachteile mit sich. So kostet das Lesen und Schreiben der alten 8.3 Dateinamen etwas Geschwindigkeit. Dies können sie getrost deaktivieren, wenn sie kein Windows 3.1/DOS System haben oder keiner es im Netzwerk hat. Ganz einfach deaktivieren kann man dies in der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE /System /CurrentControlSet /Control /Filesystem" und dort den Wert "NtfsDisable8dot3NameCreation" auf "1" setzen.

  • DMA Modus aktivieren

Beim DMA Modus greifen Laufwerke direkt auf den Speicher zu (DMA = Direct Memory Access). Dadurch werden CPU-Ressourcen gespart, da die Daten nicht den Umweg über die CPU machen müssen. Das spart erheblich Ressourcen.

Um ihn zu aktivieren klicken sie einfach nacheinander auf "Systemsteuerungen /System /Hardware /Geräte-Manager". Nun sollten sie den Eintrag "IDE ATA/ATAPI Controller" anklicken. Danach auf "Primärer IDE Kanal" und auf "Erweiterte Einstellungen" klicken. Wählen sie nun "Übertragungsmodus DMA, wenn verfügbar" (wenn es nicht dort steht müssen sie den höchsten DMA Modus wählen). Das selbe müssen sie noch mit dem Eintrag "Sekundärer IDE Kanal" machen.

  • Die Systemprotokollierung deaktivieren

Für spätere Analysen zeichnet Windows Aktionen auf (z.b. Abstürze, Hardware- und Softwareinstallationen, Änderungen an der Systemkonfiguration). Diese Protokollierung benötigt Systemressourcen und ist für die meisten sowieso nicht interessant. Die Funktion schreibt permanent auf die Festplatte und fragmentiert diese.

Um die gesamte Protokollierung in die Wüste zu schicken gehen sie folgendermaßen vor: Gehen sie in die Registry (Start /Ausführen /regedit) und klicken nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE /SOFTWARE /Microsoft /WBEM /CIMOM". Dort ändern sie die Werte "EnableEvents" (es sind alle Zeichenfolgen), "Logging" und tragen eine "0" ein. Außerdem sollten sie den Wert "Backup Intervall Threshold" (falls vorhanden) ändern. Ihm geben sie eine "100". Nach einem Neustart sind Sie die Last los. Gehen Sie aber noch in dem Ordner
"C:\ WINDOWS\ system32\ WBEM\ Logs" und löschen Sie dessen Inhalt.

  • Fat-Partition in NTFS konvertieren

Wer noch Fat oder Fat32 Partitionen hat und gern in die Vorteile (Verschlüsselung, Komprimierung, Verbesserung der Geschwindigkeit...) einer NTFS-Partition kommen will, kann mit einer kleinen Kommandozeile eine Fat (32) Partition in eine NTFS-Partition umwandeln.

Klicken sie nun nacheinander auf "Start /Ausführen". Dort geben sie nun "convert Laufwerksbuchstabe: /fs:ntfs" ein. Natürlich müssen sie den Term Laufwerksbuchstabe durch den Laufwerksbuchstaben ihrer Fat/Fat32 Partition, wo sie umkonvertieren wollen, ersetzen.

  • Geschwindigkeit bei verschlüsselten Dateien verbessern

Falls sie ihre Festplatte ins NTFS-System formatiert haben, stehen ihnen das EFS (Verschlüsselungsdateisystem) zur Verfügung. Die Aufgabe hat es Daten von einem Benutzer zu verschlüsseln. Dadurch können andere diese nicht lesen. Dateien können sie über die Eigenschaften der Dateien verschlüsseln. Die EFS Dateien haben einen Zwischenspeicher (Cache). Um die Geschwindigkeit bei Verwendung von EFS zu verbessern können sie diesen Cache erhöhen. Allerdings bringt dieser Tuningtip nur Leistung, wenn sie ständig mit verschlüsselten Dateien arbeiten.

Starten sie den Registrierungsordner und navigieren sie zu dem Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE /SOFTWARE /Microsoft /Windows NT /CurrentVersion /EFS". Erstellen sie dort einen neuen Dword-Wert mit dem Namen "KeyCacheValidationPeriod" mit dem Wert "10800". Dadurch werden die Daten 3 Stunden lang im Speicher behalten.

  • Dateisystem beschleunigen

Durch diesen Tweak wird das Dateisystem verbessert. Das macht sich besonders beim Kopieren von größeren Dateien bemerkbar.

Dazu öffnen sie den Registryeditor (Start/Ausführen/regedit) und klicken nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE /System /CurrentControlSet /Control /FileSystem". Dort markieren sie den Eintrag "ContigFileAllocSize" (Dword-Wert) und geben ihm den Wert "512" (Dezimal).

  • Zugriffe auf die Festplatte verhindern

Wundert ihr euch auch darüber, dass ein Zugriff auf die Festplatte erfolgt, obwohl ihr garnix macht? Das kann daran liegen, dass Windows alle paar Minuten so etwas ähnliches wie ein Lebenszeichen (Zeitstempel) auf die Festplatte schreibt. Eigendlich war das als eine Art Überprüfungsfunktion vorgesehen um zu überprüfen, ob der Server in dieser Zeit vielleicht nicht richtig heruntergefahren wurde. Für die Server-Version von Windows war das eigendlich gedacht.

Rufen sie den Registryeditor (Start /Ausführen /regedit) auf. Danach navigieren sie zu folgendem Pfad: "HKEY_LOCAL_MACHINE /SOFTWARE /Microsoft /Windows /CurrentVersion /Reliability". Prüfen sie nun, ob der Eintrag "TimeStampInterval" (Dword-Wert) den Wert "0" hat.

  • Speicherung des letzten Dateizugriffs deaktivieren

Die Performance des Dateisystems (NTFS) können sie verbessern, indem sie die Speicherung des letzten Dateizugriffs deaktivieren.

Gehen sie in die Registry (Start /Ausführen /regedit). Klicken sie nun nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControlSet /Control /FileSystem". Erstellen sie dort einen neuen Dword-Wert mit dem Namen "NtfsDisableLastAccessUpdate" und dem Wert "1".

  • Nutzung von Festplatten über 137GB

Windows enthält 48-Bit LBA-Unterstützung (Logische Blockadressierung) für ATAPI-Laufwerke, dadurch wird das Limit der Festplattenkapazität von 137 GB überschritten. Dies stellt eine neue Technologie dar und Microsoft hat nur wenige dieser Laufwerke getestet. In der Standardkonfiguration von Windows XP Home Edition und Windows XP Professional ist die 48-Bit LBA-Unterstützung nicht aktiviert.

Systemanforderungen:

  • Ein 48-Bit LBA-kompatibles BIOS
  • Eine Festplatte mit mehr als 137 GB


Starten sie den Registryeditor (Start/Ausführen/regedit) und klicken sie sich zu den Pfad "HKEY_LOCAL_MACHINE /System /CurrentControlSet /Services /Atapi /Parameters" durch. Erstellen sie einen neuen Dword-Wert namens "EnableBigLba". Geben sie ihm den Wert "1".
Sie müssen dies nicht machen wenn sie das Service Pack (seit dem SP 1) installieren haben.

  • Defragmentieren der Auslagerungsdatei

Die Auslagerungsdatei sollte man man hin und wieder defragmentieren. Das müssen sie nicht machen, wenn sie eingestellt haben, dass die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren geleert wird. Um sie zu defragmentieren sollten sie das Tool Pagedefrag nutzen.

Wenn sie es heruntergeladen haben, müssen sie auf es ausführen und auf "defrag at next boot" klicken. Dadurch startet sich das Programm beim nächsten Start des Computers automatisch und defragmentiert die Auslagerungsdatei. Wenn in dem Fenster unter Fragmente überall Einsen stehen haben, ist sie nicht in mehrere Fragmente geteilt und muss nicht defragmentiert werden.