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  • Windows Firewall deaktivieren

Wer SP2 installiert hat, wird sicherlich schon festgestellt haben, dass sich die Firewall,trotz Deaktivierung immer mal wieder einschaltet. Besonders in Netzwerken in denen eine andere Firewall verwendet wird, ist dies ärgerlich, weil die Windows Firewall den administrative Zugriff unterbindet.

1. "Systemsteuerung /Windows-Firewall" und dort einen Punkt auf "Inaktiv" setzen
2. "Dienste /Windows-Firewall /Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" auf "deaktiviert" setzen
3. Nach dem Setzen der ersten beiden Einstellungen und einem Neustart gibt man den Befehl "netsh firewall set opmode mode=disable profile=all" unter "Start /Ausführen" ein.
Die Firewall kann wieder aktiviert werden, wenn mann sie im Sicherheitscenter aktiviert.

  • Office-Journaling verhindern

Auf ihrem Windows ist Office 2000 oder Office XP installiert und die Performance lässt zu wünschen übrig? Dann kann es an der Journaling-Funktion von Office liegen, die beim öffnen und schließen einer Datei durch die Office-Anwendung alles mitprotokolliert.

Gehen sie in dei Registry (Start/Ausführen/regedit) unter "HKEY_CURRENT_USER /Software /Microsoft /SharedTools /Outlook /Journaling". Dort sehen sie die verschiedenen Office-Ordner und können jeden entsprechend markieren und den Schlüssel "AutoJournaled" von 1 auf "0" ändern. Das machen sie nun mit jedem Ordner.

  • Ctfmon.exe dauerhaft deaktivieren

Der Dienst CTFMON.EXE wird für die alternative Benutzereingabe verwendet, etwas genauer erklärt aktiviert er den Texteingabeprozessor (Text Input Processor = TIP) "Alternative Benutzereingabe" und die Microsoft Office-Sprachleiste. Ctfmon.exe überwacht die aktiven Fenster und unterstützt Texteingabedienste für Spracherkennung, Handschrifterkennung, Tastatur, Übersetzung und andere alternative Techniken für Benutzereingaben

Für ältere Office-Versionen müssen sie nur Tipp 1+(7)+8+9 befolgen.

1. Beenden sie alle Office-Programme und über den Taskmanager (Strg+Alt+entf) CTFMON.EXE, indem Sie ihn mit der Rechten Maustaste anklicken und aus dem aufklappendem Kontexmenü "Prozess beenden" wählen.

2. Nun klicken Sie auf "Start /Einstellungen /Systemsteuerung" und rufen das Dienstprogramm "Software" auf.

3. Hier wählen Sie ihr Office-Paket aus und klicken auf die Schaltfläche "Ändern", anschließend auf "Features hinzufügen oder entfernen" und dann auf "Weiter":

4. Hier haken Sie die Option "erweiterte Anpassung von Anwendungen" an und klicken wiederum auf "weiter".

5. Klicken sie nun auf das Pluszeichen vor "gemeinsam genutzte Office-Features" und klicken auf das kleine Symbol vor "alternative Benutzereingabe". Daraufhin öffnet sich ein Kontextmenü, in dem sie "nicht verfügbar" auswählen.
Danach müssen sie noch auf "Aktualisieren" gehen, woraufhin sie eine Rückmeldung erhalten.

6. Dies wiederholen Sie mit allen weiteren installierten Office-Applikationen, wie z.B. Front Page, One Notes, Projekt Professional...

7. Nach diesem etwas langem Prozedere müssen sie noch die Textdienste bereinigen. Diese finden Sie unter "Systemsteuerung /Tastatur".
Dort entfernen Sie unter der Registerkarte "Hardware" alle Treiber (außer den Tastaturtreiber).

8. Der vorletzte Schritt ist noch 2 System-DLL's deregistriert. Dazu rufen Sie über "Start/ Ausführen" auf und geben "regsvr32 /u msimtf.dll" ein und bestätigen das. Das selbe machen sie nun noch mit "regsvr32 /u msctf.dll".

9. Nun müssen sie noch unbedingt über "Start /Ausführen /msconfig /Systemstart" nachschauen, ob der Haken bei Ctfmon.exe entfernt ist.

  • Systemwiederherstellung abschalten

Die Funktion Systemwiederherstellung ermöglicht es den Computer nach belieben wiederherzustellen. Dazu müssen sie lediglich einen sogenannten Systemwiederherstellungspunkt setzen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es ihnen möglich zu diesem zurückzuspringen und so mögliche Fehler zu beseitigen. Dies kostet einiges an Platz.

Um es zu deaktivieren klicken sie einfach auf "Start/ Systemsteuerung/ System/ Systemwiederherstellung". Dort muss nun ein Häkchen vor "Systemwiederherstellung auf allen Laufwerken deaktivieren" gesetzt werden.

  • Tasks und IRQs beschleunigen

Über den Taskmanager (Strg+Alt+Entf) kann man bestimmten Prozessen Prioritäten geben. Je höher die Priorität, desto mehr Rechenzeit weist das Betriebsystem ihm zu.

Dies kann man auch bei der Hardware tun.

Zuerst müssen sie die IRQ-Nummer der Komponente ermitteln. Dazu klicken sie sich durch "Start /Einstellungen /Systemsteuerung /System /Hardware /Geräte-Manager". Unter "Eigenschaften /Ressourcen" können sie die Nummer des Gerätes herausfinden.

Starten sie Regedit und klicken sie sich wieder durch "HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControlSet /Control /PriorityControl". Dort angekommen erstellen sie einen neuen Dword-Wert mit dem Namen "IRQ1Priority". (die 1 ist durch die Zahl des Gerätes zu ersetzen). Geben sie ihm den Wert "1".

Theoretisch ist dieser Trick mit mehreren Geräten möglich. Jedoch je mehr Geräten Prioritäten zugewiesen werden, desto weniger effektiv ist er und kann auch die Stabilität beeinträchtigen. Für eine allgemein bessere Performance empfehle ich nur der Grafikkarte und der System CMOS/Echtzeituhr eine Priorität zu geben.

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