Andauernd kommen bei Windows XP diese nervigen Sprechblasen. Diese kann die auch deaktivieren.
Dazu ändert man in der Registry (Start /Ausführen /regedit) unter "HKEY_CURRENT_USER /Software /Microsoft /Windows /CurrentVersion /Explorer /Advanced"
bei "EnableBalloonTips" (Dword-Wert) den Wert von 1 auf "0".
bei "ShowInfoTip" den Wert von 1 auf "0"
bei "FolderContentsInfoTip" den Wert von 1 auf "0"
bei "StartButtonBalloonTip" den Wert von 1 auf "0"
Dann unter "HKEY_CURRENT_USER /Software /Microsoft /Windows /CurrentVersion /Explorer /tips" den Wert für "Show" auch auf "0" setzen
Und unter "HKEY_CURRENT_USER /Software /Microsoft /Windows /CurrentVersion /Policies /Explorer" "NoSMBalloonTip" auch auf "1" setzen
Die Verzögerung beim Öffnen der Menüs (z.B. Startmenü) lässt sich in der Registry anpassen. Dazu unter "HKEY_CURRENT_USER /ControlPanel /Desktop" den Wert für "MenuShowDelay" anpassen.
Der Standardwert beträgt 400. Bei einem Wert von 0 werden die Menüs ohne Verzögerung geöffnet. Geben sie einfach einen beliebigen Wert ein.
Manchmal kann es vorkommen, dass Laufwerke verschwunden sind. Der Fehler kann an zwei Einträgen in der Registry liegen.
Unter "HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControlSet /Control /Class /{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}" die beiden Einträge "LowerFilters" und "UpperFilters" löschen. Bei dem nächsten Systemstart müssten die Laufwerke wieder angezeigt werden.
Normalerweise startet die CD beim Einlegen in das Laufwerk selbständig. Wer die Autostart-Funktion komplett deaktivieren oder aktivieren möchte, kann dies in der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControlSet /Services /Cdrom" machen. Dort den Wert für "Autorun" von 1 aus "0" ändern oder zum aktivieren von 0 auf 1 setzen.
Die Änderung wird beim nächsten Neustart übernommen.
Wenn jedoch nach Aktivierung des Autostarts es immer noch nicht geht, muss man unter "Start /Systemsteuerungen /Verwaltung /Dienste" nachprüfen, ob der Dienst "Shellhardwareerkennung" auf "Automatisch" steht und gestartet wurde.
Windows XP kann ohne Zusatzsoftware mit ZIP-Archiven umgehen. Das heißt, Windows behandelt ZIP-Dateien im Explorer wie normale Verzeichnisse. Das Extrahieren und Hinzufügen von Dateien erfolgt automatisch wie bei gewöhnlichen Ordnern.
Die Funktion lässt sich auch deaktivieren. Dazu einfach unter "Start /Ausführen" folgenden Befehl eingeben: "regsvr32 /u zipfldr.dll".
Die Funktion lässt sich mit dem Befehl regsvr32 zipfldr.dll auch wieder aktivieren.
Bei Windows XP hat man leider keinen Einfluss mehr, was bei der Installation für Windows-Komponenten installiert werden. Zum Glück kann man sie auch nachträglich über Systemsteuerung /Software entfernen, wenn man in der Datei "SYSOC.INF" ("Windows\Inf") bei den Komponenten, die man entfernen möchte, den Eintrag "HIDE" entfernt. Danach tauchen die entsprechenden Komponenten unter "Systemsteuerung /Software" auf und man kann sie nun entfernen.
Der Zahlenblock auf der rechten Seite der Tastatur wird aktiviert, sobald man auf den Knopf Num drückt. Um den Zahlenblock dauerhaft aktiviert zu haben, ändern Sie in der Registry den Schlüssel "HKEY_CURRENT_USER /ControlPanel /Keyboard". Jetzt klicken Sie auf den Wert "InitialKeyboardIndicators" und tragen in das Feld eine "2" ein. Mit dem Wert 0 wird die Einstellung wieder deaktiviert. Wenn Sie schon bei der Anmeldung die NumLock-Taste aktivieren wollen, müssen Sie den Wert "InitialKeyboardIndicators" auch unter "HKEY_USERS /.DEFAULT /Control Panel /Keyboard" auf "2" setzen, da zu diesem Zeitpunkt noch kein Anwender angemeldet ist und der Wert unter HKEY_CURRENT_USER /ControlPanel /Keyboard noch nicht ausgewertet wurde.
Der Ruhezustand belegt einige 100 MB auf der Festplatte. Bei mir waren es 1024 MB (1GB!)! Um es zu deaktivieren gehen sie auf "Start /Systemsteuerung /Energieoptionen /Ruhezustand" und dann bei "Ruhezustand aktivieren" das Häkchen entfernen. Nun haben sie einige 100 MB Speicher mehr.
Die System File Protection überprüft bei jedem Systemstart sämtliche Windows Dateien und repariert oder stellt sie her, wenn sie beschädigt oder gelöscht sind. Dazu sind Original Dateien versteckt, um sie bei Bedarf zu nehmen. Dieser Ordner nimmt viel Platz in Anspruch. Wenn sie diesen Ordner löschen möchten gehen sie folgendermaßen vor: Klicken sie auf "Start /Ausführen" und geben sie "sfc /purgecache" (nach sfc eine Leertaste!) ein. Bestätigen sie es. Nun wird der Ordner gesäubert. Jetzt sollten sie den Ordner beschränken, sodass er z.b. nur noch 100MB Festplattenspeicher für sich beanspruchen kann. Klicken sie nun noch einmal auf "Start /Ausführen" und geben sie statt sfc /purgecache "sfc /cachesize=100" ein. Auf 100MB ist der Ordner nun beschränkt. Falls sie den Ordner verkleinern oder vergrößern möchten, müssen sie einfach nach cachesize eine andere Zahl eintippen.
Die Temporären Ordner werden von Windows, von installierten Programmen oder von Dateien aus dem Internet gefüllt. Diese Dateien werden aber meistens nicht automatisch gelöscht. Deshalb sollten sie sie auch öfters löschen! Sie beanspruchen den meisten Platz. Laden sie sich das Tool CCleaner herunter. Es löscht die Ordner. Nun müssen sie es nur starten und auf "Starte CCleaner" klicken. Jetzt löscht es alle temporären Ordner. Manuel kann man sie natürlich auch löschen, aber CCleaner hat sehr viele Funktionen und deshalb rate ich zum CCleaner. Die Ordner liegen in folgenden Verzeichnissen:
C:/Windows/Temp
C:/Dokumente und Einstellungen/Benutzernamen/Lokale Einstellungen/Temporary Internet Files
C:/Dokumente und Einstellungen/Benutzernamen/Lokale Einstellungen/Temp
CCleaner löscht aber noch mehr!