Bei einer Suche wird das Ergebnis in den Arbeitsspeicher geladen, um bei der nächsten Suche das Ergebnis schneller präsentieren zu können. Da es viel Arbeitsspeicher verbraucht abschalten.
Man kann es abschalten, wenn man die Festplattepartition anklickt und auf "Eigenschaften" klickt und bei dem Eintrag "Laufwerk für schnelle Dateisuche indizieren" das Häkchen entfernen.
Um die Auslagerungsdatei zu vergrößern, verkleinern oder zu erstellen muss man unter "Start /Einstellungen /Systemsteuerung /System /Erweitert" und unter "Systemleistung" auf "Einstellungen /Erweitert" und dann bei "virtuellen Speicher" auf "Ändern /Benutzerdefiniert" klicken und die "Zahlen" eintippen. Danach auf "Festlegen" klicken. Nun ist die Auslagerungsdatei konfiguriert. Ich empfehle einen Speicher von ca. das 1,5 Fache des Arbeitsspeichers und dieselben Zahlen bei Anfangsgröße und Endgröße. Dadurch wird eine bessere Performance gewährleistet.
Ihr Windows reserviert immer einen Teil des Arbeitsspeichers für Ein-/Ausgabeoperationen des Benutzers, Programme oder des Betriebssystems. Dieser Teil ist speziell auf den Arbeitsspeicher zugeschnitten. Diese Erkennungsroutine weiß, welche bei jedem Systemstart durchgeführt wird, nicht über die Nutzung ihres Rechners Bescheid. Z.B. werden für Spiele wesentlich mehr Ein/Ausgabeoperationen benötigt, was bei der Windows Standarteinstellung zum Flaschenhals führt. Den Teil des Arbeitsspeichers sollte man gravierend erhöhen.
Und so geht's: Klicken sie auf "Start /Ausführen" und tippen sie dort "regedit" ein. Nun klicken sie nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControlSet /Control /SessionManager /MemoryManagement". Dort ist der Eintrag "IoPageLockLimit" zu sehen. Falls nicht muss er als Dword-Wert erstellt werden. Dort geben sie nun einer der unten genanten Werte an.
| MB Arbeitsspeicher | Dezimal-Wert |
|---|---|
| 512 | 131072 |
| 768 | 196608 |
| 1024 | 262144 |
| 1536 | 393216 |
| 2048 | 524288 |
| 3072 | 786432 |
| 4096 | 1048576 |
(Die Werte sind das 256 fache des Arbeitsspeichers)
Windows kann bis zu 4Gb Arbeitsspeicher verwenden, der aber in 2 Bereiche unterteilt wird: Der 1. Teil (bis zu 2 GB) ist für Programme bzw. laufende Prozesse angelegt und der 2. Teil (auch bis zu 2 GB) ist für den Kernel. Der 2. Teil bleibt, egal wieviele Anwendungen geöffnet sind, bei seiner Größe und Reservierung. Dieser 2. Teil ist wiederum in mehrere Teile unterteilt:
Auslagerungszuweisungen: Dies sind Zuweisungen in dem Speicher, in dem die Kernelprozesse (Treiber, Prozessorsteuerung usw.) gelagert werden. Bei Servern ist diese Zuweisung durch viele gleichzeitige Anmeldungen sehr ausgelastet.
Kernel-Stapelzuweisungen: Jeder Prozess, der auf den Kernel zugreift bzw. das System steuert, wird hier Platz finden.
Seitenzuweisungen: Finden in der Paged-Pool Area (Bereich für Auslagerungen) statt, während die Kernel-Stapelzuweisungen im System Page Table Entry liegen. Wenn aber große Prozesse über den System Page Table Entry-Bereich laufen und dieser überschritten wird, sind Abstürze vorprogrammiert. Diese kommen von der Größe, die nicht dynamisch erweitert werden bzw. von der Paged-Pool Area genommen werden kann.
Da die Auslagerungszuweisungen eher bei Servern wichtig sind, kann man den Page Table Entries mehr Bedeutung verleihen indem man die Größe erhöht. Somit stehen selbst bei großen Datei- und Speicheroperationen noch genügend Stapelzuweisungen zur Verfügung.
Und so gehts: Zuerst muss man nacheinander auf "Start/Ausführen" und dort "regedit" eingeben. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem sie nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE /SYSTEM /CurrentControlSet /Control /SessionManager /MemoryManagement" klicken. Dort müssten sie nun den Eintrag "SystemPages" sehen. Wenn nicht müssen sie ihn als Dword-Wert erstellen. Dort geben sie nun als Wert "ffffffff" (8f) an. Dieser Wert muss als Hexadezimal angegeben werden!
Wenn sie ein Programm oder ein Spiel starten und wieder schließen, können sie feststellen, dass der Arbeitsspeicher nicht mehr die Größe hat, die er direkt nach dem Starten von Windows hatte. Das liegt an der nicht ausreichenden Speicherverwaltung von Windows XP. Diesen Teil von dem Programm oder Spiel das sich noch im Arbeitsspeicher befindet, kann man ganz einfach mit einem kleinem Trick wieder frei räumen.
Dazu einfach ein leeres "Textdokument" (rechte Maustaste /Neu /Textdokument) erstellen. Dort tragen sie nur
"FreeMem = Space(32000000)" ein! Nun klicken sie auf "Datei /Speichern unter" und wählen sie unter Dateityp "Alle Dateien". Schreiben sie nun hinter dem Dateinamen die Endung ".vbs" (z.b. Speicher frei räumen.vbs).
Jedes Mal, wenn sie einen Doppelklick auf diese Datei machen, wird ihr Speicher von zusätzlichem Ballast gereinigt - um genau 32MB. Wenn sie z.B. 64MB frei räumen wollen, schreiben sie in die Klammer 64000000. Allerdings sollten sie NIE mehr als die Hälfte ihres Arbeitsspeichers angeben, sonst könnten sie Fehlermeldungen, Abstürze usw. bekommen. Also vorsichtig ist angesagt!
Durch das öffnen und Schließen von Anwendungen verbleiben Lücken im Arbeitsspeicher, dies kann man mit der Fragmentierung einer Festplatte vergleichen. Die Daten im Arbeitsspeicher geraten durcheinander und der Zugriff darauf wird langsamer und träger. Diese Daten kann man mit folgendem Skript in die richtige Reihenfolge bringen und so die Lücken stopfen.
Erstellen sie ein neues "Textdokument" (rechte Maustaste/Neu/Textdokument). Wenn sie mehr als 128 MB Ram besitzen schreiben sie "Mystring = (16000000)" als einzigste Zeile hinein. Wenn sie jedoch weniger oder genau 128MB Arbeitsspeicher besitzen sollten sie "Mystring = (8000000)" hinein schreiben. Klicken Sie nun auf "Datei /Speichern unter" und wählen Sie unter "Dateityp" "Alle Dateien". Geben sie dem Skript einen Namen und ändern die Endung in ".vbs" um.
Jetzt ist es auf ihrem PC abgelegt und jederzeit einsatzbereit: Einfach doppelklicken! Sie brauchen sich nicht wundern, wenn Sie den Doppelklick ausgeführt haben und ihr PC (scheinbar) nichts tut. Die Zugriffszeiten des Arbeitsspeichers sind blitzschnell. Dadurch ist die Defragmentierung innerhalb von einer Sekunde erledigt!
Auch manche moderne BIOS-Versionen bieten die Möglichkeit, Routinen aus der langsamen CD in den schnellen Arbeitsspeicher zu kopieren. Unter Windows XP ist dies eine Bremse, denn Windows XP verzichtet auf BIOS-Zugriffe (Ausnahme ist der Bootvorgang). Dadurch hat man weniger verfügbaren Speicher und damit Performanceverlust. Also alle möglichen "Shadow-Einstellungen" im BIOS grundsätzlich auf "Disabled" stellen.
In das Bios gelangen sie beim Start über die Taste Entf oder F2. Achtung muss sofort nachdem sie den PC anschalten ein paar mal gedrückt werden!