Windows stellt uns Nutzern visuellen Effekten zur Verfügung, auf die man aus Performance-Gründen lieber verzichten sollte.
Diese können sie deaktivieren, wenn sie unter "Systemsteuerung/ System/ Erweitert/ Systemleistung" auf die Schaltfläche "Einstellungen" navigieren. Dort klicken sie für maximale Leistung auf Für optimale Leistung anpassen. Allerdings sieht dann XP ziemlich hässlich aus. Jedoch kann man auch auf Benutzerdefiniert klicken und eigene Einstellungen einstellen. Da Windows XP sehr umständlich ist müssen sie dies auch im "Desktopmenü" unter "Eigenschaften/ Darstellung/ Effekte" einstellen.
Einer der Ressourcenfressenden Funktionen von Windows ist der Mausschattenzeiger, weil er von der GPU (Grafikkartenchip) extra berechnet werden muss. Das kostet Zeit und ist unnötig, da eigentlich niemand den Schatten braucht. Abschalten kann man ihn unter "Start/ Einstellungen/ Systemsteuerungen/ (Drucker und andere Geräte)/ Maus". Dort klicken sie nun auf "Zeiger". Nun noch das Häkchen vor "Zeigerschatten aktivieren" weg machen.
Windows XP ist standardmäßig für einen Level 2 Cache von 256 KB optimiert. Wer jedoch einen größeren Cache (von der CPU) hat, kann dies in der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ SessionManager\ MemoryManagement" ändern. Dazu einfach den Wert von "SecondLevelDataCache" (Dword-Wert) entsprechend ändern.
Für 256kB Level 2 Cache den Hex Wert von 0 eintragen (Voreinstellung)
für 512kB 200 eintragen
für 1024kB 400 eintragen.
Wenn man sich nicht sicher ist oder nicht weiß wie groß sein L2 Cache ist, kann das mit dem Tool CPU-Z herausfinden.
Windows XP merkt sich oft benutzte Dateien und Programme und lädt sie bereits beim Startvorgang in den Arbeitsspeicher. Dies merkt man, wenn man ein beliebiges Programm öffnet. Laden sie es das erste Mal direkt nach der Windows Installation, so benötigt es einige Zeit um sich aufzubauen. Irgendwann lädt es im Bruchteil einer Sekunde - dies hängt auch von der Rechenleistung ab! Der Prefetcher beschleunigt auch den Startvorgang von Windows. Falls sie ihn abschalten wird Windows ein paar Sekunden länger zum Starten brauchen. So aktivieren sie diese Einstellung - falls nicht schon geschehen:
Gehen sie in die Registrierung (Start/Ausführen/regedit) und klicken sie nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\ Memory Management\ PrefetchParameters" und geben "EnablePrefetcher" den Wert "3".
Natürlich können sie auch diese Werte eintragen:
"0" - deaktiviert den Prefetcher somit wird Arbeitsspeicher frei
"1" - Beschleunigt nur den Systemstart
"2" - Beschleunigt nur das Laden von Programmen
"3" - Beschleunigt das Laden von Programmen und vom Systemstart
Der Prefetcher hat einen eigenen Ordner. Dort werden die oft benötigten Dateinen abgelegt. Dieser Ordner füllt sich mit der Zeit mit nicht mehr benötigten Dateien und nicht mehr existierenden. Daher sollte man ihn öfters löschen ich empfehle jeden Monat. Thorsten Wisser hat dafür ein Skript geschrieben.
Neue Hardwareinstallationen und Geräte ist ein Horror für Windows, da alte Treiberreste in der Konfiguration übrigbleiben, welche Probleme verursachen können und die Geschwindigkeit verringern.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den "Arbeitsplatz" und wählen "Eigenschaften".
Klicken Sie nun auf "Erweitert" und danach auf "Umgebungsvariablen". Dort klicken Sie unter "Systemvariablen" "Neu" an und unter "Name der Variable" tragen sie den Namen "devmgr_show_nonpresent_devices" ein. Bei "Wert der Variable" müssen Sie eine "1" eintippen.
Gehen Sie nun nach "Hardware" und klicken auf "Geräte-Manager". Dort auf "Ansicht/Ausgeblendete Geräte anzeigen".
Wenn Sie nun auf die "+" Symbole klicken, offenbaren sich dutzende, ungenutzte Treiberleichen.
Alle Einträge, welche nun blass dargestellt werden können meist bedenkenlos gelöscht werden, da sie vom System nicht mehr gebraucht werden. Einige werden dennoch benötigt und automatisch beim nächsten Systemstart (re)installiert. Trotzdem empfehle ich ein Backup zu erstellen oder die Systemwiederherstellung zu benutzen und nicht alle Einträge auf einmal zu entfernen. Gehen Sie schrittweise vor.
Laden sie sich das Tool RegClean 4.1a herunter. Das Tool löscht nicht mehr benötigte Einträge in der Registry. Auch das Tool CCleaner kann die Registry auf unnötige Einträge überprüfen. Außerdem sucht das Tool nach Fehlern in der Registry! Von einer defragmentierung der Registry rate ich ab, weil es bei mir schon das System verhauen hat.
Um die CPU-Prioritäten von Windows XP zu optimieren, sollten Sie einen Wert in der Registry hinzufügen. Und so geht's:
Gehen sie in die Registry (Start/Ausführen/regedit). Dort klicken sie nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ PriorityControl" und dort erstellen sie einen neuen Dwort-Wert namens "Win32PrioritySeparation" mit dem Wert "26" (hex).
Windows XP nutzt standardmäßig einen Zwischenspeicher für die Miniaturansichten von Bildern.
Das hat zur Folge, dass in jedem Bilderordner, eine Thumb.db Datei erzeugt wird. Je nach Anzahl und Größe der Bildersammlung kann dadurch beträchtlich anwachsen. Windows XP hat für die Miniaturansicht einen eigenen Cache, den man als Ressourcenverschwendung betrachten kann. Auf aktuellen Rechnern spielt dies keine wirklich große Rolle.
Rufen sie den Arbeitsplatz auf und navigieren sie über "Extras/ Ordneroptionen/ Ansicht" zum Eintrag "Miniaturansichten nicht zwischenspeichern", den wir mit einem Haken versehen.
Dieser Dienst macht nach Systemabstürzen Meldung über den gesamten Speicherinhalt in einer Datei, die auf der Festplatte gespeichert wird. Die Informationen aus dem Speicherabbild werden auch zusammen mit dem Fehlerbericht an Microsoft versendet, was unter Datenschutzaspekten wohl eher unerwünscht sein dürfte. Zudem verschwendet er unnötige Leistung die man an anderer Stelle wohl eher brauchen könnte.
In der Registry kann man dies deaktivieren und zwar navigiert man zu dem Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ WindowsNT\ CurrentVersion". Dort angekommen löschen sie den Eintrag "AeDebug".
Sollten sie doch noch einmal Sehnsucht nach diesen Dienst bekommen, kann man ihn unter "Start/Ausführen" mit dem Befehl "drwtsn32 -i" wiederherstellen.
Starten Sie das Startmenü und wechseln in die "Systemsteuerung" in die Kategorie "System". Klicken sie auf "Erweitert" und dort unter "Systemleistung" auf "Einstellungen" und dann auf die Registerkarte "Erweitert". In der Kategorie "Prozesszeitplanung" aktivieren sie die Option optimale Leistung für "Programme". In der anderen Kategorie "Speichernutzung" sollten sie auch die Option optimale Leistung für "Programme" anklicken.