
Durch das Defragmentieren werden Dateien, die nicht zusammenhängend (mehrere Teile) sind, wieder zusammengefügt.
FAT, FAT32 und auch NTFS Dateisysteme sind so konzipiert, dass sie die neuen Daten auf die ersten freien Cluster (kleinste unteilbare logische Zuordnungseinheit für die Speicherung von Dateien) verteilen, auch wenn diese physikalisch nicht zusammenliegen.
Wenn man eine Datei lädt, ein paar Zeilen dazu schreibt und abspeichert, wird der überschüssige Rest einfach an eine andere Stelle geschrieben, wenn kein freier Platz nach der Datei vorhanden ist. Somit liegt die Datei verstreut auf der Festplatte herum.
Das natürlich durch diese Art der Speicherung sehr viele Dateien fragmentiert abgespeichert werden dürfte nun klar sein.
Das Defragmentieren wird durch Hilfprogramme wie z.B. MS-Defrag, O&O Defrag oder Norton Speed Disk durchgeführt und erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit sowie die Sicherheit beim Zugriff auf die Daten. Außerdem wird die Mechanik der Festplatte weniger beansprucht, was wiederum ihrer Lebensdauer zu Gute kommt.
Aus diesem Grund sollten Festplatten regelmäßig (mindestens 1x im Monat) defragmentiert werden.
Das NTFS-Dateisystem ist zwar für eine Defragmentierung nicht so anfällig wie FAT oder FAT32, aber auch hier kann es nach längerem Betrieb zu spürbaren Geschwindigkeitseinbrüchen durch Fragmentierung kommen.
Wer gerne das beste vom bestem möchte eine ist die Shareware von der Firma O&O-Software das richtige, denn diese ist gründlicher und schneller, als das hauseigene Programm von Microsoft. Für Sparfüchse empfehle ich das Programm von Piriform. Defraggler bietet zwar nicht alle Funktionen der Shareware O&O, ist jedoch um einiges schlanker, schneller und defragmentiert genauso gründlich.
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